U87 Batterien Erfahrung?

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U87 Batterien Erfahrung?

Postby TVPstudio » Mon Jun 10, 2019 4:02 pm

Hi Alle zusammen,


https://www.ebay.de/itm/Batterie-Alkali ... 2749.l2649


ich habe mir solche zwei stück mal bestellt, damit ich mein altes u87 mit allen möglichen amps ausprobieren kann ohne direkt ein rack zu bauen oder anderweitige kabellage.
Plus löst das die "ramped phantom power" an V76/V72 frage erstmal.

jemand schonmal sowas gehabt/ausprobiert?

lg Felix
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Re: U87 Batterien Erfahrung?

Postby mch » Fri Jun 14, 2019 9:36 am

Servus Felix,

das sind schlicht die alten Anodenbatterien für frühe Kofferradios. Sie bestehen wie auch 9V-Blöcke aus normalen Alkali-Knopfzellen und teilen sich die entsprechenden Nachteile: Geringe Kapazität, hoher Innenwiderstand, teuer.

Ich habe in einem alten Multimeter, das eine solche Bakterie für den Ohmbereich braucht, einfach 7 Knopfzellen in einen Schrumpfschlauch gepackt und mit einer dicken Beilagscheibe in die alte Halterung geklemmt.

Wenn Du mehr als nur kurz testen willst, würde ich auch eine solche Konstruktion oder einen Satz 9V-Blöcke vorschlagen. Die kann man übrigens schön mit den Druckknöpfen aneinandersetzen...

Grüße
Michael
PS: Mit der gleichen Methode kann man die 5,6V-Quecksilberoxidzellen z. B. im Sennheiser K3-System ersetzen.
mch
 
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Re: U87 Batterien Erfahrung?

Postby TVPstudio » Sat Jun 15, 2019 8:10 am

Hi Michael!

Bzgl. Kapazität sollte das U87 ca 100 Std mit einem satz laufen.

Innenwiderstand ist glaube ich nicht so das Problem da im u87 zur Siebung der Versorgungsspannung direkt eine FET-Gleichstromquelle als längsglied eingesetzt wird.
Diese Gleichstromquellen sind auf 400-500 uA eingestellt.


Das mit dem batterien aneinander schrumpfen hab ich schon gemacht, und zwar in dem Fall mit zwei V23GA 12V batterien.

Allerdings passen die dann nicht mehr richtig in das fach vom u87 und die kontaktbecher machen zum kleinen pluspol keinen kontakt....


danke für die Tipps!
TVPstudio
 
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Re: U87 Batterien Erfahrung?

Postby mch » Sat Jun 15, 2019 9:48 am

Servus Felix,

ich muß zugeben, eher über die Batterien als solche als über Deinen konkreten Anwendungszweck geschrieben zu haben.
Ausserdem wusste ich nicht, dass man in das U87 Batterien einsetzen kann - ich kann mich nur erinnern, das wir die Dinger immer phantomgespeist haben und bin daher auch von einer externen Speisung ausgegangen.

Der Innenwiderstand steigt halt bei den eher günstigen Zellen, die in diese Plastikdöschen gesteckt sind, bei Entladung recht schnell an. Wenn das Mikro mit weniger als 1mA auskommt, kannst Du sicher einen Großteil der 80mAh nutzen, wenn es aber mehr ist, fällt Dir halt die (nutzbare) Spannung recht schnell ab.
Die Batterie in meinem Multimeter damals hatte mit einem 10M-DMM gemessen auch noch so 15V etwa, mit dem analogen (30k/Volt) aber Null,garnix.

Weil der Hersteller aber kaum den Innenwiderstand am Entladeende in sein nichtvorhandenes Datenblatt schreiben wird, gilt: Versuch macht kluch.

Schönes (Bastel)Wochenende,
Michael
mch
 
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