Meterbridge Peakmeter Einheit

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Meterbridge Peakmeter Einheit

Postby Delay » Fri Feb 12, 2010 4:50 pm

Hallo liebe DIY Gemeinde :-)

Ich bin schon seit längerer zeit am überlegen mir eine Meterbridge für die abgesetzten Wandler zu Bauen.

Ähnlich den abgesetzten Meterbridgen der Dash Maschinen soll jeder Kanal als Peakmeter erscheinen.

Die Anezige sollte 30-40 LEDs haben. Ein LM3369 sollte dabei jeweils 10 LEDs ansteuern.
Gibt es da bereits fertige "einfache Schaltung? Das NF Signal ist das normale +4dB Studio Signal?

Viele Grüsse
Sebastian
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Postby rooster » Thu Apr 22, 2010 7:45 pm

Hallo Sebastian,
wie groß soll denn die Pegeldifferenz sein?
Also von .... bis...dB
Ich nehme an das eine extrme Dehnung 0,5dB Schritte um 0dB liegen sollten. Das wirst Du mit einem Lm 3369 nicht erreichen.
Bei solch einer LED Bar kannst Du eigentlich nur mit einem z.B LM339 und vielen Präzissionswiderständen arbeiten.
Bei allem Gerede was ich hier und in anderen Foren über LED Bar's schon gehört habe, treibt Dir glatt die grauen Haare raus.
Kleiner Tip. Schau Dich mal bei der D&R page um. Im Bereich Service suche das Mischpult AVALON. Soweit ich informiert ist ein Schaltplan für eine 37er LEDkette auf der letzten Seite.
Grüße
rooster
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Postby mtibes » Thu Apr 22, 2010 10:25 pm

Falls es irgendwie in deinem Zusammenhang Sinn macht, könntest du dir eine alte RME Audiokarte und nen alten PC besorgen, das mit den Wandlern verbinden und die RME Metersoftware darauf laufen lassen. Analoge Meter für Digitalwege sind ja nur Schätzeisen und digitale Meter selbst zu bauen ist wohl schon spezieller. Die Software in den Autostart gelegt und einmal eingerichtet brauchst du nur noch den Ein/Ausschalter von dem Rechner zu bedienen (vorrausgesetzt es fängt nicht irgendjemand an, damit surfen zu wollen ;-))

Michael
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Postby smallbutfine » Sat Apr 24, 2010 10:12 am

mtibes Tip ist uberhaupt gar nicht mal so dumm.
Ich selbst habe eine U-2400 und ein Soundtracs Megas Mix, was bedeutet - keine Meterbridge!
Nun suche ich schon lange nach einer fertigen oder DIY Meterbridge die bezahlbar ist oder mit vertretbarem Aufwand selbst baubar.
Nada.
Für das Geld das fertige bridges oder Selbstbau incl. Zeitaufwand kosten würden, kann ich mir eigentlich gleich n neues Pult kaufen.

Also suche ich nun schon länger nach ner Lösung und bin auch schon auf den Gedanken gekommen, daß eine PC hardware+Software-Lösung gar nicht so dumm ist.
Da ich aber einmal 24 und einmal 40+ Kanäle anzuzeigen habe, ist mein Problem eher: Wie anzeigen? Ich habe die Meter gerne mehr oder weniger direkt über den zugehörigen Fadern, alles andere finde ich eher verwirrend... auch 16:9 LCD's werden da schon sehr groß bei so breiten Channels wie bei der Tascam oder diskreten Channelmodulen (Vertikales Platzproblem)
Also müsste der Steuer-PC schon 2 Grafikkarten mit 4 kleineren LCD's und ne alte RME o.ä. hosten. Ist dann irgendwie nicht mehr ganz so billig...v.allem, da die kleineren Bildschirme im Vergleich noch viel zu teuer sind (wg. der Automobil-PC-Nachfrage).
Hat jemand ne andere Modulare Lösung parat?
Ich find die idee eigentlich immer noch sehr gut, da man die Bridge dann konfigurieren kann, z.b. um Midi-Pegel oder Digitalaudio-Pegel anzuzeigen, da gibts glaub ich auch schon was im Linux bereich für Meterbridge.
PC müßte kaum Leistung haben - also Passivbetrieb möglich (Lärmpegel=0).
Problem sind da wie gesagt, die Grafiklösung und ein Billigmainboard mit genug Steckplätzen. Grafikkarte kann alles billig sein. Alte Matrox oder so.
Ich habe hier so'ne WinCE Netbox von NEC die nur so danach schreit für sowas zum Einsatz zu kommen. Lüfterlos, keine beweglichen Teile und quasi keinen Stromverbrauch. Leider nur einen PCI Steckplatz, dafür 2 usb's, Druckerport und serielle Schnittstelle. Onboard VGA kann man vergessen...30 Euros
Alte RME ~30 Euros (oder man hat sowas rumliegen).
LCD's: meiner Meinung nach noch zu teuer (?)
LED's oder einfache LED-Bargraph-Module: Spottbillig, oder hat man rumliegen.
Wenn wir im Digitalbereich für die meterbridge bleiben, vereinfacht und verbilligt sich die Sache meiner Meinung nach ungemein. Fällt jede Menge Kabelkram weg. Wie würde man am einfachsten eine Digital-Meterbridge konstruieren? Man bräuchte nen einfachen decoder (PIC?) und ein paar Logikbausteine, dann könnte man den Rest softwaremäßig am PC machen und ist so Sachen wie analoge kalibrierung etc los...

Bitte um weiteres Brainstorming, immer raus damit, Fantasie ist gefragt.
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Postby nrgrecording » Sat Apr 24, 2010 7:23 pm

smallbutfine wrote:Hat jemand ne andere Modulare Lösung parat?


Ich hab mich damit in den letzten Jahren auch mal beschäftigt.

Meine Idee ist folgende:

Möglichkeit 1:
Warten bis Steinberg mehr als 3 Mixerfenster programmiert die auch skalierbar sind... = alle Probleme gelöst. Kaufst Dir paar TFTs und hängst die über's Pult. Ich hab mal geschaut... für meine Harrison passen 15" TFTs genau jeweils über 8 Kanäle.
Einziger Nachteil bei TFTs... die Dinger haben immer einen Rand. Es gibt z.B. Samsung Syncmaster TFTs mit einem Buchstaben "N" hinten dran.. steht für narrow bezel... dann sind die Meteranzeigen nur ganz wenig versetzt... sollte kauf auffallen.
Ansonsten.. beim 40 Kanalpult... lässt man alle 8 Kanäle einen Kanal weg und macht ein Blindpanel rein... dann sind die TFTs wieder 100% mittig.
Der andere riesen Vorteil ist das man Auxe, FX, Regler, Meter... alles an den TFTs darstellen könnte.


Möglichkeit 2:
Mac Rechner kaufen oder mittels EFI Simulator (Hardware) auf PC installieren. Wenn OSX läuft... das Programm "Spectre" installieren (metering software wo man die Breite skalieren kann).
Um den Hauptrechner nicht zu belasten und um auch mit PCs arbeiten zu können muss man die 24 Audiosignale auf den MacRechner bekommen... geht über Netzwerk mit fx teleport, wormhole als Plugin , welches man in jeden Kanal installiert und das Signal dann am mac Rechner auffängt und mittels Spectre anzeigt.

Möglichkeit 3:
Wenn man über ADAT aufnimmt... da gibts so billige Lichtleiterverteiler... 1Eingang -2 Ausgänge... da könnte man das Signal auf nen anderen Rechner leiten wo 3 ADAT Eingänge dran sind... und die Signale anzeigen.

Möglichkeit 4:
Mackie, behringer oder tascam meterbridge bei ebay kaufen und irgendwo hinhängen.. prima Leuchtreklame.

Möglichkeit 5:
Es gibt auch Software die mit den MackieControl Daten arbeitet... so kann man sich lecker die Tracknamen aus der DAW anzeigen lassen! Das würde sogar als Hardware gehen... die MIOS von ucapps unterstützt pro Core Modul bis zu 8 LCDs... kann dann 8 Zeichen anzeigen. Ich hatte mir sogar mal ein LCD bestellt... funktionieren würde das. Ich hätte auch Platz an der Stelle im Kanalzug wo man normalerweise die Tracknamen reinkritzeln soll. Ich müsste dann aber die Frontplatten auffräsen... oder direkt neue machen. Is machbar - aber aufwändig.
Dann kam mir die Idee einfach die Handablage tiefer zu machen. Dann kann man erstmal ne PC Tastatur und Mausablage draufbekommen und dort könnte man auch die LCDs für die Tracknamen anzeigen lassen.

weitere Möglichkeiten:
Ich bastel ja gerade an so'ner Platine die aus einer behringer BCF2000 einen VCA Automation macht... da könnte man nämlich auch direkt die übriggebliebenen Taster als Select Taster und von mir aus die RotaryEncoder in die Handablage reinbasteln.

Den macOSX Windows Rechner hab ich schon im Studio stehen... sogar in 19" Rackformat - müssen nur noch Grafikkarten rein für die TFTs. Ob das dann irgendwann mal zum Einsatz kommt... wer weis das schon. Das Problem ist das ich die jetzige Meterbridge abflexen müsste.

Frank.
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Postby smallbutfine » Sun Apr 25, 2010 2:37 am

Mhm,
alles Dinge, über die man da so stolpert!
Denkt wohl jeder so im laufe der Jahre.
Numero 5 habe ich immer wieder durchdacht, allein, eine wahrlich mühselige Arbeit mit den vielen Core-Modulen, um die Macke-Daten zu bekommen. 24 Channels=3 Module, 40=5 Module. Ich habe mir diese Anleitung vom erfolgreichen Bau angeguckt, boah. Und dann noch die Midi-Interfaces dazu da brauchts schon ein 8x interface für 40 ch.
(gibt glaub ich keine 6er.)
Scribble Strip is natürlich cool-

.. die MIOS von ucapps unterstützt pro Core Modul bis zu 8 LCDs...
- eh, du meinst Kanäle im Mackie Protokoll oder?Wat hab ich schon wieder verpasst?is dat neu??

Daher kam ich ja auf: Linux minimal mit features wie, *eine* Schnittstelle zum DAW rechner (Netzwerk oder so für midi), *Eine* Schnittstelle zur Hardware-Bridge (art digitale LED Matrix).
Aufm Linux sowas wie Midi-über-Lan-decodieren und Adat-über-Soundkarte(whatever)-empfangen - Schaltbar.
Dann Ausgabe über eine Standard-PC-Schnittstelle an *einen* einfachen Mikrocontroller (nicht pro acht kanal!) oder so und LEDs schalten.

Hm. Die Idee mit diesen billigen Passiven Optoweichen finde ich klasse.

Gab mal so ein kleines Linux oder BSD package, das hiess glaube ich auch 'meterbridge' oder so und war public domain. Sehr rudimentär, sehr kompakt und hatte sogar so fertige Grafiken für LED oder Zeigermeter.....
Würde mich sehr wundern wenn die MAC software nicht daraus entstanden ist....so wie OSX/Darwin ja auch eingentlich auch ein BSD ist/war...für sowas brauch man doch kein propri-teures AppleOS.
:D
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Postby smallbutfine » Tue Apr 27, 2010 6:23 am

Achja,
zur BCF200: Stört dich da gar nicht dieses eigenartige 'Nicht-Touch'-Verhalten? Fühlt sich irgendwie merkwürdig an für Fade-overdubs.
Welchen VCA-Chip benutzt du denn? 2150/80 oder neuere THAT-Chips?
Klingt ja spannend. Ist das ein Prototyp für dein Harrison?
Dann kannste da ja auch 'Total Recallen' mit Mackie-Protokoll....ja, diese Scribble-Strip-Geschichte geht mir jetzt auch nicht mehr aus'm Kopf...sehr praktisch....Ich gucke noch mal beim Torsten Klose nach...
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Postby tthorsten » Sat Jun 19, 2010 9:35 am

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Postby smallbutfine » Sun Jun 20, 2010 10:19 pm

Hallo tthorsten,
danke für den Link.
Laß mal rechnen, 250 Euros x 16 Stereokanäle = uuups....
Im Ernst, mein Pult hat mich weniger gekostet als ein Thomann-PPM-Meter...
inklusive Versand. Bestes Schnäppchen ever....und das auf iiibäääh...
;-)

LG,
Martin

Obwohl, so schlecht sehen die wirklich nicht aus...
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Postby tthorsten » Mon Jun 21, 2010 12:43 pm

entfernt auf Wunsch von tthorsten
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